Gespräch am Küchentisch

Eine fixe Leistung

Erfahrungsbericht

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Pilotprojekt Budget_plus

Budget_plus ist ein persönliches Budget mit einem Plus dran – und das ist schnell erklärt: Menschen mit Behinderungen entscheiden selbst, wo sie Unterstützung brauchen und bei welchem Anbieter sie diese kaufen. Johann Stadler erzählt, wie es ihm damit geht.

Ich bin 54 Jahre alt und lebe seit zwei Jahren in einer eigenen Wohnung, das taugt mir super. Ich habe alle Wohnformen hinter mir – vollzeitbetreut und teilzeitbetreut, aber eine eigene Wohnung ist das Beste. Allein bin ich deswegen nicht. Ich habe nette Nachbarn, es gibt einen Gemeinschaftsraum in der Wohnanlage und ich kann mich in den Hof oder Garten setzen, da treffe ich immer jemanden.

Kompliziert?
Finde ich nicht!

Der große Vorteil an Budget_plus ist: Ich kann mir meine Assistentinnen und Assistenten selbst aussuchen. Mit manchen Menschen kommt man besser aus, als mit anderen. Das ist ganz normal. Dass meine Assistentinnen und Assistenten von unterschiedlichen Einrichtungen kommen, finde ich nicht kompliziert. Ich habe eine Mappe zu Hause, wo alles korrekt geordnet ist. So habe ich einen Überblick und wenn ich mich wo nicht auskenne, frage ich nach. Beim Reden kommen die Leute zusammen! Meine zwei Fachassistentinnen und -assistenten unterstützen mich bei bürokratischen Sachen: Anträge stellen, Post durchschauen, Unterlagen ordnen, solche Dinge… Außerdem begleiten sie mich zum Arzt oder beim Großeinkauf. Mineralwasserkisten alleine schleppen kann ich nicht.

Die Leute trauen sich mehr,
das bringt wirklich etwas!

Wenn ich Lust habe, etwas zu unternehmen, rufe ich einen meiner drei persönlichen Assistenten an. Wir gehen zum Beispiel spazieren, fahren in die Therme oder machen einen Ausflug. Sogar auf Urlaub war ich mit ihnen schon. Was mir bei den Menschen, die mich begleiten, wichtig ist? Dass ich alles klar aussprechen kann. Sie müssen mich ernstnehmen und sollen mir nicht sagen, wo ich Unterstützung brauche. Das entscheide ich selbst. Budget_plus hat bei mir einiges positiv verändert: Meine Welt ist größer und ich bin selbstständiger geworden. Deshalb wünsche ich mir, dass aus Budget_plus eine fixe Leistung wird. Die Menschen trauen sich mehr, das bringt wirklich was!

Meine Welt ist größer – und ich bin selbstständiger geworden.

Wir waren willkommen

Das findet auch Reinhold Wagner – Leiter des Inklusiven Wohnverbunds bei alpha nova – gut. „Menschen mit Beeinträchtigungen bewegen sich meistens in einem eigenen Netzwerk. Bei solchen Unternehmungen docken sie direkt an die ‚normale‘ Gesellschaft an. Das Pfadi-Lager ist deshalb ein Glücksfall, Inklusion wird dort tatsächlich gelebt.“ Das bestätigt auch Lukas Schuster: „Die Pfadfinder haben sich voll und ganz auf uns eingelassen, wir waren willkommen. Geholfen hat dabei auch, dass sie vorher bei uns in der Inklusiven Wohngemeinschaft waren. Wir haben gemeinsam besprochen, welche Bedingungen wir brauchen und wo es schwierig werden könnte.“

Wir kommen schrittweise weiter

Bislang hat immer alles gut geklappt. „Das Pfadfinderzentrum in Leibnitz ist barrierefrei und auch im freien Gelände ist es mit dem Rolli gut gegangen“, erzählt Lukas Schuster. „Ich finde es wichtig, sich etwas zu trauen und Neues auszuprobieren.“ Ausprobiert hat er in den letzten Jahren einiges: „Das Zelt aufbauen haben wir anfangs nur unter massiver Anleitung geschafft“, lacht er. „Und am offenen Feuer kochen ist auch jedes Mal spannend.“ Was ihn außerdem beeindruckt: „Man merkt, dass die Pfadfinder zusammenhalten – da kann man echt was lernen. Das ist auch ein Grund, warum ich so gerne dabei bin.“ Das wiederum freut Reinhold Wagner als Leiter des Inklusiven Wohnverbunds von alpha nova. „Unser Ansatz ist, vorhandene soziale Strukturen zu nutzen und unsere Bewohnerinnen und Bewohner dafür zu motivieren. Denn dann kommen wir bei der Inklusion einen Schritt weiter.“

asdasd

Bislang hat immer alles gut geklappt. „Das Pfadfinderzentrum in Leibnitz ist barrierefrei und auch im freien Gelände ist es mit dem Rolli gut gegangen“, erzählt Lukas Schuster. „Ich finde es wichtig, sich etwas zu trauen und Neues auszuprobieren.“ Ausprobiert hat er in den letzten Jahren einiges: „Das Zelt aufbauen haben wir anfangs nur unter massiver Anleitung geschafft“, lacht er. „Und am offenen Feuer kochen ist auch jedes Mal spannend.“ Was ihn außerdem beeindruckt: „Man merkt, dass die Pfadfinder zusammenhalten – da kann man echt was lernen. Das ist auch ein Grund, warum ich so gerne dabei bin.“ Das wiederum freut Reinhold Wagner als Leiter des Inklusiven Wohnverbunds von alpha nova. „Unser Ansatz ist, vorhandene soziale Strukturen zu nutzen und unsere Bewohnerinnen und Bewohner dafür zu motivieren. Denn dann kommen wir bei der Inklusion einen Schritt weiter.“

Test

Das findet auch Reinhold Wagner – Leiter des Inklusiven Wohnverbunds bei alpha nova – gut. „Menschen mit Beeinträchtigungen bewegen sich meistens in einem eigenen Netzwerk. Bei solchen Unternehmungen docken sie direkt an die ‚normale‘ Gesellschaft an. Das Pfadi-Lager ist deshalb ein Glücksfall, Inklusion wird dort tatsächlich gelebt.“ Das bestätigt auch Lukas Schuster: „Die Pfadfinder haben sich voll und ganz auf uns eingelassen, wir waren willkommen. Geholfen hat dabei auch, dass sie vorher bei uns in der Inklusiven Wohngemeinschaft waren. Wir haben gemeinsam besprochen, welche Bedingungen wir brauchen und wo es schwierig werden könnte.“

Das findet auch Reinhold Wagner – Leiter des Inklusiven Wohnverbunds bei alpha nova – gut. „Menschen mit Beeinträchtigungen bewegen sich meistens in einem eigenen Netzwerk. Bei solchen Unternehmungen docken sie direkt an die ‚normale‘ Gesellschaft an. Das Pfadi-Lager ist deshalb ein Glücksfall, Inklusion wird dort tatsächlich gelebt.“ Das bestätigt auch Lukas Schuster: „Die Pfadfinder haben sich voll und ganz auf uns eingelassen, wir waren willkommen. Geholfen hat dabei auch, dass sie vorher bei uns in der Inklusiven Wohngemeinschaft waren. Wir haben gemeinsam besprochen, welche Bedingungen wir brauchen und wo es schwierig werden könnte.“